Über uns

Radomskys beim Berlin-Marathon

Berlin-Marathon, km 37,5. Der Schweiß rinnt in den Nacken. Beine und Arme schwingen im Takt. Alles schmerzt, doch Dopamin flutet durch den Körper. Mit 55 Jahren knacken wir gerade unseren ersten Marathon. Gemeinsam. Hinter der Ziellinie fallen wir uns mit Tränen in den Augen in die Arme. Was für ein Gefühl!

Christine Radomsky

Ich bin promovierte Physikerin, Software-Ingenieurin und lebenslange Lernerin. Seit sechs Jahren coache ich lebenserfahrene Menschen wie Sie, die beruflich neu durchstarten wollen.

An einem heißen Augusttag feierten wir Abschied. Die Kollegen des Berliner Bahntechnik-Unternehmen drückten mir tiefrote Dahlien und einen Moderationskoffer in die Hand. 

Acht Jahre lang hatten wir gemeinsam Software entwickelt, die Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien und der Schweiz steuert. Mit 58 verließ ich meine Kollegen, den Job als Chefin des Validierungsteams und die soziale Sicherheit im Konzern. Freiwillig.

Meine Augen brannten. Ein Kloß saß mir in der Kehle. Gleichzeitig war ich voller Vorfreude.

Würde mein Plan aufgehen?

​​Drei Jahre vor der Abschiedsfeier lag ich in einer heißen Projektphase nachts mal wieder stundenlang wach. ​​Die Gedanken kreiselten... ​Kennen Sie das auch?

Schließlich dämmerte mir, was mir fehlte:

  • Mehr Selbstbestimmung. 
  • Mehr Menschlichkeit in der Arbeit. 
  • Und mehr von dem, was mich begeistert: Menschen unterstützen, die sich weiterentwickeln wollen.

Die Coaching-Ausbildung stemmte ich an den Wochenenden während meines letzten aktiven Jahres in der Bahntechnik. Ich hatte Glück: das Unternehmen genehmigte Altersteilzeit, so dass ich zunächst finanziell abgesichert war. 

Neben meinen Coachings und Trainings lernte und lerne ich weiter: Positive Psychologie, Online Teaching und vieles mehr. 

Selbstbestimmt arbeiten möchte ich noch bis 75 - mindestens. Dann sehe ich weiter.

Was mich sonst noch begeistert?

Wandern. Andere Sprachen und Kulturen. Und vor allem unser Enkel.

Michael Radomsky

Ha​ben Sie auch die Erfahrung gemacht, dass Brüche in der Erwerbsbiografie oft große emotionale Herausforderungen darstellen?

Bei meinem ersten Erlebnis dieser Art war es ​die Angst vor sozialem Abstieg. Die Wendezeit hatte mich 1990 als ​promovierten Physiker und Entwicklungsingenieur in einem großen Ostberliner Elektronikunternehmen erwischt. Plötzlich befand ich mich wie Tausende hoch qualifizierter Fachleute und Wissenschaftler aus den abgewickelten Industriebetrieben und Akademie-Instituten auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle.

​Ich nahm mein Schicksal in die eigenen Hände und ​wechselte radikal: Ich sagte der Forschung und Entwicklung adé und lernte um - zum Systemtechnologen für Marketing und Vertrieb​. Für mich war es ​ein mentaler Bruch: vom Entwickler von Spitzentechnologie zum Vertriebler… Dass es kein sozialer Abstieg war, verstand ich ​erst später.

Das kleine Westberliner Unternehmen gab mir ​jede Chance der Entwicklung. Ich nutzte sie, ließ mich von meinen Fehlern nicht entmutigen und lernte viel.

Nach einigen Jahren zählten Fernsehanstalten und Medienfirmen mehrerer europäischer Länder zu meinen Kunden.

Projektabschlüsse im Investitionsgütervertrieb stellen sich meist erst nach vielen Monaten intensiver Arbeit ein. Das waren stets Monate, in denen ich die Beteiligten im Entscheidungsprozess – ​Anwender, Manager, Controller - sehr gut kennen lernte. Ich ​musste verstehen, welche Bedürfnisse sie antrieben und aus welchen Motiven heraus sie handelten.

Mit der Zeit begann mich die menschliche Seite des Vertriebsgeschäfts mehr zu faszinieren als die technische. Technik wird irgendwann trivial, wenn man sich ​lange genug mit ihr beschäftigt. Doch jede​r menschliche Kontakt kann zum Erlebnis werdendenn jeder ​Mensch ist anders.

Nach 20 Vertriebsjahren entschloss ich mich deshalb, noch einmal den Beruf zu wechseln und gemeinsam mit Christine Coach zu werden. Das respektvolle Zuhören, das ich im Vertrieb gelernt hatte, hat mir dabei sehr geholfen.

Und heute?

​2016 starteten wir mit Herzklopfen unseren ersten Online-Kurs "Selbstführung". Im Sommer 2017 feierten wir die erste Staffel der Online-Zukunftswerkstatt "Abenteuer Ruhestand".

Besonders gern begleiten wir Teamleiter, Projektleiter und Fachexperten ab der Lebensmitte, die beruflich neu durchstarten wollen. 

Wie ist das bei Ihnen: Sind Ihre Träume im Hamsterrad langer Berufsjahre verblasst wie bei vielen unserer Klienten? Sehen Sie Ihre Stärken und Kompetenzen vielleicht als etwas Selbstverständliches an?

Lebenserfahrene Menschen werden oft unterschätzt - manchmal auch von sich selbst. Dabei haben sie unglaublich viel Potenzial.

Stellen Sie sich vor, sie leben 5 Jahre in der Zukunft. Von dort schauen auf Ihre heutige Situation zurück.

Wie wäre es, wenn der jetzt anstehende Neuanfang das Beste war, das Ihnen passieren konnte?

Damit Sie genau das wahrmachen, laden wir Sie zu einer Entdeckungsreise zum beruflichen Neuanfang ein. Was Sie erwartet? 

Sie werden Ihre Träume neu entdecken. Ihre Stärken und Potenziale aufpolieren. Ein neues berufliches Ziel entwickeln, das zu Ihnen passt. Gelassenheit und Motivation tanken. Und ihr Ziel erreichen.

Wir unterstützen Sie mit Impulsen, Feedback und vor allem mit Fragen, die Sie sich selbst nicht stellen. 

Herzlichst,       Christine Radomsky          Michael Radomsky

Christines und Michaels Timeline

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